Radar(strahlung): Strahlenbelastung durch Radarstrahlung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. Dezember 2008)

Radarsender produzieren als Abfallprodukt so genannte Störstrahlung, das heißt Röntgenstrahlung, die unter Umständen eine Gesundheitsgefährdung bedeuten kann. Dabei hängt das gesundheitliche Risiko von der Leistung des Strahlers ab.

Viele sehr starke Radarsender wie etwa von Wetter-Radarstationen oder auch in der zivilen und militärischen Flugsicherung benötigen Verstärkerröhren, die als Nebenprodukt Röntgenstrahlung erzeugen. In der Röntgenverordnung ist gesetzlich festgeschrieben, dass derartige Verstärkerröhren so abgeschirmt sein müssen, dass keine Gefahr für die Bevölkerung beziehungsweise die bedienenden Personen besteht und die Strahlungsexposition unterhalb einer festgelegten Dosis (Grenzwert) bleiben.

Werden die erforderlichen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen im laufenden Betrieb nicht eingehalten, kann es jedoch beim anlagebedienenden Personal oder bei Service-Technikern zu höheren Strahlenexpositionen kommen.



Apotheken-Notdienst