Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Handy-Strahlung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Das Gefahrenpotential der elektromagnetischen Felder für den Menschen gilt nur bei hohen Feldstärken im Hinblick auf die thermischen Effekte als gesichert und allgemein anerkannt. Diese thermischen Wirkungen sind den meisten Leuten z. B. vom Mikrowellenherd her vertraut.

In einem derartigen Gerät werden Mikrowellen = Radarwellen zum Garen und Erwärmen verwendet. Hin und wieder wurden früher Verbrennungen des technischen Personals von Radaranlagen gemeldet. Diese Risiken werden heute durch entsprechende Grenzwerte minimiert.

Die athermischen Effekte von intensitätsarmen elektromagnetischen Feldern sind weniger erforscht. Die bisherigen Ergebnisse machen eine Krebsentstehung durch "Handy-Strahlung" im Organismus des Menschen durch diese Felder sehr unwahrscheinlich. Allerdings sind bisher keine Modelle untersucht worden, die bei Zellen die Umwandlung vom normalen zum Krebsstoffwechsel zur Grundlage hatten. Solche Modelle würden weitere Informationen zur Frage der Erzeugung von Mutationen bei athermischen elektromagnetischen Einstrahlungen geben.

Zur Zeit liegen keine Fallstudien darüber vor, dass Handy-Benutzer häufiger an Krebs erkranken als "handyfreie" Bevölkerungskreise. Bei ca. 2 Mill. Menschen konnte zwischen 1970 und 1984 keine Beziehung zwischen elektromagnetischen Feldern und Krebs festgestellt werden. Wie oben erwähnt verdichten sich jedoch die Hinweise, dass vor allem niederfrequent modulierte HF-Strahlung aber möglicherweise eine ganze Reihe anderer Wirkungen auf den menschlichen Organismus haben kann. Tatsache ist, dass mehr als fünf Millionen Deutsche unter Beschwerden leiden, die sie für eine Folge von Elektrosmog wie zum Beispiel der Handy-Strahlung halten.






Anzeige