Venengymnastik

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. Oktober 2015)

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Rund 7.000 Liter Blut pumpen die Venen täglich zum Herzen, damit es dort wieder mit Sauerstoff angereichert werden kann. Sie können Ihre Venen dabei unterstützen – mit Venengymnastik!

Damit das Blut aus den Beinen wieder zum Herzen hinauf gelangt, reicht die Kraft des Herzschlags allein nicht aus. Der Körper ist auf die Arbeit der Waden- und Oberschenkelmuskeln angewiesen: Werden diese angespannt, pressen sie dabei die Venen zusammen und drücken das Blut wird nach oben. Wer seine Beinmuskulatur auf Trab bringt, unterstützt aktiv den natürlichen Pump-Mechanismus (sog. Muskelpumpe) und beugt damit Venenerkrankungen vor.

Durch Venengymnastik bleiben die Venenwände elastisch. Das ist wichtig, damit die Venen nicht "ausleiern" und die Venenklappen richtig schließen können. Ist das nicht der Fall, fließt venöses Blut in die Beine zurück und staut sich. Das führt bei Vielen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, wie zum Beispiel:

Beugen Sie deshalb den venösen Schwachstellen aktiv vor, damit Venenprobleme gar nicht erst entstehen. "Viel gehen, wenig stehen", heißt die Bewegungsgrundformel, mit der Sie Ihre Venen unterstützen.

Ganz gezielt können Sie mit Venengymnastik durch Anspannung und Dehnung der Beinmuskulatur den Blutfluss Richtung Herz in Schwung bringen. Schon zehn Minuten täglich reichen aus, damit die Muskelpumpe in den Beinen nicht schlapp macht.



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