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Laufen (Joggen)

Veröffentlicht von: Till von Bracht (11. Dezember 2012)

© Jupiterimages/Hemera

Laufen (Joggen) ist eine der beliebtesten Sportarten – sie ist leicht auszuführen und eignet sich prinzipiell für Menschen jeden Alters. Positiver Nebeneffekt ist der hohe Kalorienverbrauch: Joggen ist ein Energiefresser.

Laufen kurbelt den Stoffwechsel an. So greift der Körper auf Energiereserven aus Muskeln, Leber und Fettgewebe zurück und hilft, dass kleine Ernährungssünden sich nicht als Hüftspeck ablagern. Joggen ist damit eine ideale Sportart zur "Fettverbrennung" und zum Abnehmen. Mit regelmäßigem Lauftraining lässt sich bei vielen Menschen einer Gewichtszunahme und Übergewicht vorbeugen.

Wer größere Gewichtsprobleme hat (Body-Mass-Index über 25), und mit dem Joggen beginnen möchte, sollte seine Ernährung umstellen und zunächst eine gelenkschonendere Ausdauersportart (Schwimmen, Radfahren, Walking, Nordic Walking) wählen, bevor er aufs Laufen umsteigt. Dadurch gewöhnt sich der Körper – vor allem Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke – an die ungewohnte Belastung. Trainierte Muskulatur entlastet die Gelenke zusätzlich.

Die Beinmuskelpumpe arbeitet beim Joggen kräftig mit und unterstützt den Bluttransport zum Herzen. Dadurch beugt Laufen einem Blutstau in den Beinen und damit Venenerkrankungen vor.

Laufen ist eine gute Wahl, um seine Ausdauer zu verbessern, weil schnell eine hohe Trainingsintensität erreicht werden kann. Um sich nicht zu überanstrengen, sind regelmäßige Pulsmessungen während jeder Jogging-Einheit sinnvoll. So können Sie steuern, dass die Belastung nicht über 80 Prozent des Maximalpulses ansteigt und auf einem idealen Niveau bleibt: Herz und Kreislauf werden angeregt, aber nicht überlastet. Der Blutdruck steigt während des Laufens an, langfristig sinkt er aber auf ein niedrigeres Niveau. Das Herzvolumen und die Schlagkraft des Herzens nehmen zu, das Herz und der Körper werden besser durchblutet und versorgt. All das beugt Herz- und Kreislauf-Erkrankungen vor.

Laufen regt den Stoffwechsel kräftig an: Durch regelmäßiges Joggen sinken Blutzucker- sowie Blutfettwerte. Dadurch sinkt das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit) und Arteriosklerose (Arterienverkalkung) zu erkranken. Für die Fettverbrennung ist ein Puls zwischen 60 und 70 Prozent der maximalen Pulsfrequenz ideal.

Mit dreimal pro Woche 30 bis 40 Minuten Training verbessern Sie Ihre Gesundheit laufend!

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