Gesund durch Sport Teil 7

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Wer täglich tausende Male mit der Computermaus klickt oder hunderte Male den Tennis- oder Golfball schlägt, läuft Gefahr, einen Mausarm, Tennisarm oder Golferellenbogen zu bekommen. Durch die sich ständig wiederholende Bewegungsabläufe der Hände und Arme kann es zu unterschiedlichen Schmerzen durch kleinste Verletzungen im Inneren des Arms kommen. Die englische Übersetzung für diesen Zustand lautet "Repetitive Strain Injury", kurz "RSI".

Anzeichen

Wie sich das RSI-Syndrom bemerkbar macht und welche Schäden auftreten, ist insbesonder von der Art der Bewegung abhängig. Anzeichen – besonders beim Tennisarm und Golferellenbogen – sind Schmerzen im Bereich des Ellenbogens, die bis zur Hand ausstrahlen können. Die Schmerzen können sich auch – insbesondere beim Mausarm – in Handgelenken, Handrücken, Unterarm und Fingern bemerkbar machen.

Vorbeugen

Um dem RSI-Syndrom vorzubeugen, ist es ratsam, die beruflichen Tätigkeiten (z.B. am Computer) und das sportliche Training (z.B. beim Tennis) möglichst abwechslungsreich zu gestalten und häufiger kleine Pausen zur Entlastung einzulegen. Diese Pausen eignen sich hervorragend, um mit einer fünfminütigen Minigymnastik möglichen Überlastungsschäden vorzubeugen.

Ausgleichssportarten wie Walking, Laufen oder Schwimmen können helfen, einseitige Bewegungsabläufe zu kompensieren.

Bei körperlicher Betätigung der Hände, Finger- und Arme wird die Muskulatur angespannt. Gezielte Dehnungsübungen unterstützen die Muskeln dabei, sich wieder zu entspannen.

Menschen mit RSI-Syndrom klagen beim Mausarm häufig über kalte Hände. Die Mausarmgymnastik fördert die Durchblutung, sodass die Hände wohlig warm bleiben.

Ob beim Arbeiten oder Sport: Achten Sie unbedingt auf die richtige Ausrüstung beziehungsweise die richtigen Arbeitsgeräte, eine gesunde Körperhaltung, ausreichende Ausgleichsbewegung (z.B. gezielte Dehnübungen) sowie regelmäßige Pausen, die den Arm entlasten.



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