Fit im Büro: Richtig sitzen im Büroalltag

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Sie empfinden Sitzen als bequem? Für Ihre Wirbelsäule bedeutet die sitzende Körperhaltung eine starke Beanspruchung – stärker als beim Stehen oder Gehen. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie richtig sitzen. Denn das bedeutet Entlastung und Kraftersparnis für Ihren Rücken.

Beim Sitzen gerät die Wirbelsäule aus der natürlichen "Form" – und behält nicht mehr die natürlich gekrümmte Doppel-S-Form bei. Sie sollten daher darauf achten, dass Ihre Wirbelsäule auch während des Sitzens ihre natürliche Form einnehmen kann. Kippen Sie das Becken beim Sitzen leicht nach vorn. Der Effekt: Ihr Brustkorb richtet sich leicht auf und die Halswirbelsäule streckt sich.

Der Bürostuhl

Es ist gesünder höher zu sitzen, als niedrig zu sitzen. Aber was ist die ideale Sitzposition? Hüftgelenk- und Kniebeugewinkel sollten nicht kleiner sein als 90 Grad, sonst kann es zu Durchblutungsstörungen kommen. Stellen Sie Ihre Füße vollständig auf den Boden. Ihre Arme sollten ebenfalls ungefähr im 90-Grad-Winkel locker auf dem Schreibtisch beziehungsweise vor der Tastatur liegen. Versuchen Sie entspannt zu sitzen; Ihr Nacken- und Schulterbereich darf sich nicht verkrampfen. Es ist ratsam, den Unterarmen 10 bis 15 Zentimeter Platz auf dem Schreibtisch zu geben: Das entlastet Nacken und Schultern.

Individuelle Anpassung

Idealerweise ist Ihr Bürostuhl genau auf Ihre Körpermaße eingestellt. Moderne Bürostühle lassen sich individuell anpassen. Die Wölbung der Rückenlehne sollte der Form Ihres Rückens entsprechen. Nur so wird die Wirbelsäule im Lendenbereich genügend unterstützt. Nutzen Sie die gesamte Sitzfläche Ihres Bürostuhls, sodass 60 Prozent Ihrer Oberschenkel aufliegen.

Überschlagene Beine

Achten Sie darauf, Ihre Beine nicht übereinander zu schlagen oder umeinander zu wickeln. Denn dabei wird der Rücken rund und das belastet die Bandscheiben.



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