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Entspannungstechniken, Entspannungsübungen

Veröffentlicht von: Till Hansmeier (18. Januar 2010)

Allgemeines

"Meine Arme sind ganz schwer", "Mein Atem fließt gleichmäßig", "Ich bin ganz ruhig". Kann man sich wirklich mithilfe solcher Formeln entspannen – indem man sich einfach einredet, man sei "ganz ruhig"?

Ja, das geht – mit Entspannungstechniken. Mit bestimmten Methoden lässt sich sogar messen, dass der Körper auf solche Formeln, wie sie dem autogenen Training entnommen sind, mit "Entspannung" reagiert: Die Muskeln entspannen sich, der Atem wird ruhiger, der Puls wird langsamer und der Blutdruck nimmt ab. Entspannungsübungen können solche Entspannungsreaktionen hervorrufen.

Hilfe für Körper und Seele

Entspannungstechniken aktivieren gezielt den sogenannten Parasympathikus. Der Parasympathikus ist Teil des vegetativen Nervensystems, welches eine Art Schaltzentrale in unserem zentralen Nervensystem darstellt: Es steuert lebenswichtige Prozesse wie beispielsweise Atmung, Herzschlag und Blutdruck. Der Parasympathikus nimmt im vegetativen Nervensystem dabei die Rolle des "Ruhenervs" ein. Das heißt, er dämpft bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung und sorgt dafür, dass wir uns entspannen und erholen. Das parasympathische System lässt sich trainieren – und dies zum Beispiel mithilfe von Entspannungstechniken.

Beruhigt man mit Entspannungsübungen Muskelspannung, Atmung und Herzschlag, wirkt sich dies auch auf unsere Psyche aus: Die körperliche Entspannung führt auch zu einer geistigen Entspannung. Aus diesem Grund können Entspannungsübungen auch Stimmungen und Gefühle wie Angst, Ärger und Wut beeinflussen. Nicht ohne Grund lernen viele Menschen in einer Psychotherapie ein Entspannungsverfahren: Die Betroffenen können dann gezielt bestimmte Übungen einsetzen, um beispielsweise Angst- und Panikreaktionen zu lindern. Auch Schlafstörungen lassen sich beispielsweise mit Entspannungstechniken behandeln.

Die Hände einer meditierenden Frau.

Gezielte Entspannungsübungen aktivieren den Parasympathikus.

Allgemein können Entspannungsverfahren auch unsere Persönlichkeit positiv beeinflussen. Denn wer regelmäßig für Entspannung im Alltag sorgt, kann lernen, ruhiger zu werden und auf Stresssituationen gelassener zu reagieren.

Bitte nur volle Jahre z. B. 28

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