Aerobic

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Dezember 2010)

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Unter Aerobic versteht man ein Fitness- und Ausdauertrainig zu dynamischer Musik. Die meisten machen Aerobic in der Gruppe unter Anleitung eines Aerobic-Trainers. Fast jedes Fitnessstudio und viele Sportvereine bieten das vielseitige Training an. Es umfasst abwechslungsreiche Arm- und Schrittkombinationen, die im Takt der Musik erfolgen.

Aerobic trainiert den gesamten Körper, verbessert die Fitness und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Außerdem werden innerhalb einer Aerobic-Stunde Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination trainiert.

Eine klassische Aerobic-Stunde lässt sich in verschiedene Phasen unterteilen. Dazu gehören eine Aufwärmphase (Warm-up), eine Belastungsphase (Cardio-Phase), in der die Ausdauer trainiert wird, und eine Workout-Phase, die dem Kraftausdauertraining dient. Nach der Cardio-Phase und dem Workout können sogenannte Cool-down-Phasen eingeschoben werden – diese bestehen aus lockeren, langsamen Bewegungen. Die Cool-down-Phasen sollen nach der intensiven Belastung die Herz-Kreislauf-Aktivität senken. Außerdem kann sich die Muskulatur in diesen Phasen regenerieren. Auch verschiedene Dehnübungen gehören zum Stundenablauf: Pre-Stretch während des Warm-ups und Post-Stretch nach der Belastungsphase.

Die Aerobic-Phasen im Überblick:

  • Warm-up
  • Cardio-Phase
  • Cool-down I
  • Workout
  • Cool-down II
  • Post-Strech

Die verschiedenen Phasen müssen nicht alle zwangsläufig Bestandteil einer Aerobic-Stunde sein – so ist zum Beispiel das Workout nicht in jeder Trainingseinheit vertreten.

Neben dem klassischen Aerobic, bei dem sich belastungsintensive mit belastungsniedrigen Phasen abwechseln (High-Low-Aerobic), gibt es weitere Formen, die sich meist auf bestimmte Trainingsziele konzentrieren: Bauch-Beine-Po und Bodyworkout dienen dem Kraftausdauertraining, Dance- und Salsa-Aerobic integrieren tänzerische Elemente und bei Step-Aerobic wird ein Step (engl. für Stufe, Schritt) in die Bewegungsabläufe mit einbezogen – durch das Hoch- und Runtersteigen auf beziehungsweise von dieser kleinen "Fußbank" intensiviert man die Belastung vor allem von Gesäß- und Beinmuskulatur.

Auch Elemente des Kampfsports wie Tritte oder Schläge können mit klassischen Bewegungsabläufen des Aerobics kombiniert werden. Aqua-Aerobic ist eine besonders gelenkschonende Form von Aerobic, da hierbei das Körpergewicht vom Wasser getragen wird.



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