Schuppenflechte-Behandlung: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Wie sich die Schuppenflechte (Psoriasis) im Verlauf entwickelt, ist individuell verschieden. Meist nimmt die Schuppenflechte allerdings einen chronischen Verlauf und tritt schubweise auf. Auf vollkommen beschwerdefreie Zeiten können Intervalle folgen, in denen die Haut stark schuppt. In den Sommermonaten lindern sich die Beschwerden oft durch die Sonnenstrahlung.

Für viele Betroffene sind der ungewisse Verlauf der Erkrankung sowie das auffällige Hautbild psychisch belastend. So kann es sein, dass sich die Patienten aufgrund ihrer Symptome von anderen Menschen isolieren und innerlich resignieren. Sie fühlen sich unter Umständen in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt. In diesem Fall ist die Unterstützung durch einen Psychotherapeuten sinnvoll. Zwar kann die Schuppenflechte bisher nicht geheilt werden – mit konsequenter Hautpflege und den heute zur Verfügung stehenden Therapien lässt sich die Erkrankung jedoch meist gut kontrollieren.

Begleitende Erkrankungen

Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) scheinen eine bestehende Schuppenflechte zu verschlimmern. Die Psoriasis tritt zudem oft zusammen mit dem metabolischen Syndrom auf. Bei diesem Syndrom treten bestimmte Krankheiten häufig gemeinsam auf, nämlich:

  • Bluthochdruck,
  • erhöhte Blutfettwerte und
  • Diabetes mellitus (Typ II) – oder eine verminderte Insulinempfindlichkeit als Vorstufe davon, sowie
  • Übergewicht (Adipositas).

Menschen, die sich falsch ernähren und wenig bewegen, laufen Gefahr, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln. In den westlichen Industrienationen kommt es recht häufig vor.



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