Schuppenflechte-Behandlung: Hautpflege

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Eine sorgfältige Hautpflege gehört zu jeder Behandlung einer Schuppenflechte dazu. Die Pflege hilft nicht nur, die gestörte Barrierefunktion der Haut wiederherzustellen, sondern verhindert auch, dass die Haut austrocknet – denn das reizt die Haut und kann neue Psoriasisherde hervorrufen.

Die Haut leidet bei Schuppenflechte unter mehr oder weniger stark ausgeprägtem Feuchtigkeitsmangel. Je nach Hauttyp benötigen Betroffene eine unterschiedliche Hautpflege:

  • fettige Haut: Bei eher fettiger Haut sollten Sie Cremes und Lotionen verwenden, die einen niedrigen Fett- und hohen Wassergehalt haben.
  • fettarme Haut: Salben mit hohem Fettgehalt und wenig Wasser sind dagegen für die fettarme, trockene Haut besser geeignet.

Es gilt der Merkspruch: Nass auf nass, trocken auf trocken.

Zum Waschen bieten sich neutrale Waschemulsionen mit rückfettenden Substanzen an.

Vermeiden Sie lange Bäder oder sehr heißes Wasser. Beides kann Ihre Haut zusätzlich austrocknen. Ölbäder und rückfettende Waschzusätze machen die Haut wieder geschmeidig. Reiben Sie sich nach dem Bad nicht mit dem Handtuch trocken, sondern tupfen Sie sich nur ab. Das verhindert auch, dass durch das Rubbeln neue Psoriasisherde entstehen.



Apotheken-Notdienst