Diffuser Haarausfall: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Für eine erfolgreiche Behandlung des diffusen Haarausfalls gilt es zunächst, mögliche Ursachen aufzuspüren. Diffuser Haarausfall bessert sich meist durch die Therapie der zugrundeliegenden Krankheit beziehungsweise das Absetzen der verursachenden Medikamente. Das normale Haarwachstum setzt dann innerhalb eines halben Jahrs wieder ein.

Auch wenn diffuser Haarausfall in den meisten Fällen nicht zwingend eine Therapie erfordert, so ist der Leidensdruck für die Betroffenen häufig hoch. Aus diesem Grund kann eine unterstützende Behandlung mit Wirkstoffen wie Minoxidil (2%ige Lösung zum Auftragen auf die Kopfhaut) angebracht sein.

Umstritten ist, ob auch eine gezielte Nahrungsergänzung einen positiven Therapieeffekt haben kann. Von bestimmten Substanzen – etwa Zink, Folsäure oder Vitamin C – kann der Körper keine Depots bilden, sodass er auf eine regelmäßige Versorgung angewiesen ist. Mangelsituationen können daher zu diffusem Haarausfall führen. Tatsächlich kommt es in der Bevölkerung der westlichen Industrienationen aber nur sehr selten zu relevanten Mangelerscheinungen, weshalb Haarausfall in den allermeisten Fällen nicht auf eine unzureichende Versorgung mit diesen Nährstoffen zurückgeführt werden kann.



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