Haarausfall durch falsche Ernährung: Tipps bei ernährungsbedingtem Haarausfall

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Einem ernährungsbedingten Haarausfall können Sie durch eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung vorbeugen. Vollkorn- und Milchprodukte, Fleisch sowie reichlich Obst und Gemüse sichern eine ausreichende Versorgung der Haarfollikel mit Vitaminen und Spurenelementen. So erhalten die Haare alle wichtigen Bausteine, die sie für Festigkeit und ein schönes Aussehen benötigen.

  • Ihren Eisenhaushalt können Sie durch eisenhaltige Lebensmittel beeinflussen: Fleisch, Fisch und Getreide, aber auch grüne Gemüsesorten und Pilze enthalten vie Eisen. Vitamin C unterstützt dabei die Eisenaufnahme. Wer exzessiv Kaffee oder Tee trinkt und sich ausschließlich von Käse und Milch ernährt, verschlechtert die Eisenaufnahme.
  • Wer sich ausreichend mit Eiweiß versorgen will – besonders wichtig sind die essentiellen Aminosäuren Cystein und Lysin – sollte tierische Produkte wie Eier, Fleisch, Fisch und Milchprodukte zu sich nehmen. Für Vegetarier oder Veganer eignen sich pflanzliche Lebensmittel, wie Hülsenfrüchte und Sojaprodukte.
  • Besonders reich an Folsäure sind beispielsweise Weizenkeime, Nüsse, Eidotter und Blattgemüse wie Spinat und Salat.
  • Das Vitamin B6 steckt vor allem in Fleisch, Gemüse und Vollkornprodukten.
  • Vitamin B12 hingegen ist fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln, wie Fleisch und Innereien enthalten. Deshalb sind Vegetarier und Veganer besonders gefährdet, einen Vitamin B12-Mangel zu bekommen.
  • Eine ausreichende Biotinversorgung sichern Nüsse, Blumenkohl, gekochte Eier, aber auch Innereien, Makrelen und Sardinen enthalten viel Biotin. Entgegen der weitverbreiteten Annahme wirken Nahrungsergänzungsmittel mit Biotin gegen ernährungsbedingten Haarausfall nicht.
  • Zink stammt zu 70% aus tierischen Produkten, wie Fleisch und Innereien. Pflanzliche Quellen sind diverse Getreideprodukte, wie Weizenmehl, Haferflocken oder Sonnenblumenkerne.



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