Tee

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Tee ist in (fast) aller Munde – ob kräftig oder mild, ob grün oder schwarz, ob mit Zucker, mit Milch oder pur. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist das vielseitige Aufgussgetränk wieder besonders beliebt. Wer lässt nicht gern bei einer Tasse heißem Tee einfach mal die Seele baumeln, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist?

Tee ist Genuss – und nicht nur das: Je nach Sorte und Zubereitung kann er bei diversen Beschwerden Linderung bringen und zu einer gesunden Lebensweise beitragen. Und das praktisch ohne Kalorien. Doch was ist Tee eigentlich?

Genau genommen ist Tee ein Aufgussgetränk, welches ausschließlich aus Bestandteilen des Teestrauches Camellia sinensis besteht. Je nach Art des Tees besteht dieser aus den getrockneten Blättern, Blattknospen und feinen Stielen des Strauchs. Die Hauptanbaugebiete von Tee liegen in Indien, China und Sri Lanka.

Pflanzliche Mischungen wie Pfefferminz-, Kamillen-, Rooibos-, Kräuter- oder Früchtetee sind kein Tee im engeren Sinn, da sie nicht aus dem Teestrauch gewonnen werden. Hier spricht man daher von teeähnlichen Erzeugnissen.

Tee hat eine lange Geschichte: Schon 2700 vor Christus wurde Tee namentlich in einem chinesischen Buch erwähnt, etwa 500 nach Christus wurde er in Japan beliebt. Der Teestrauch hat seinen Ursprung wahrscheinlich in Assam (Indien) sowie in Yünnan, einer südchinesischen Provinz. In Deutschland trinkt man erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts Tee – und das in allen Variationen.



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