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Husten

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Definition

Husten ist zunächst eine normale Reaktion des Körpers. Zum Beispiel Schleim oder ein Fremdkörper lösen den Hustenreiz in den Atemwegen aus. Außerdem kann Husten als Symptom von Erkrankungen auftreten, zum Beispiel bei einer Erkältung, Asthma oder einer Bronchitis.

Husten ist eine unwillkürliche Schutzreaktion des Körpers, um die Atemwege frei zu halten. Atmet man etwa Staubpartikel, Rauch oder Brotkrümel versehentlich ein, reizt dies die "Sensoren" (Rezeptoren) an den Schleimhäuten der Luftröhre und Bronchien (sog. Hustenreiz) und es kommt zum Hustenreflex. Neben dieser unwillkürlichen Hustenreaktion kann man auch bewusst husten.

Husten kann aber auch Symptom einer Reihe von Erkrankungen sein, bei denen die Atemwege gereizt sind oder – wie bei einer Erkältung – sich Schleim ansammelt. Vor allem Atemwegsinfekte wie eine Erkältung sowie einige Lungenerkrankungen gehen häufig mit Husten einher. Hier dient der Hustenreiz meist dazu, Krankheitserreger, Schleim und andere Sekrete aus den Atemwegen zu befördern. Um Husten richtig zu behandeln, ist es daher wichtig, die genaue Ursache zu kennen und nicht nur die auftretenden Beschwerden zu lindern.

Es gibt verschiedene Arten von Husten: Akuter, plötzlich auftretender Husten geht schneller vorüber als chronischer Husten, wie er beispielsweise bei langjährigen Rauchern als Reizhusten vorkommt. Chronischer Husten hält länger als drei Wochen an. Unabhängig davon, ob es ein chronischer oder ein akuter Husten ist, kann er ohne Auswurf (trockener Husten) auftreten oder von Auswurf begleitet sein (produktiver Husten). Schleimig-eitriger Auswurf beispielsweise kommt typischerweise bei bakteriellen Infekten der Atemwege vor. Ist der Auswurf blutig oder wird reines Blut ausgehustet, sprechen Mediziner von Bluthusten (Hämoptoe). Trockener Husten wird auch als produktiver Husten bezeichnet.

Starker und ständiger Husten (z.B. chronischer Husten) kann außerdem – zum Beispiel durch die häufigen Erschütterungen, die er im Körper bewirkt – andere Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Harninkontinenz verursachen.






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