Anzeige

Anzeige

Selbstbefriedigung (Onanie, Masturbation)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (19. Mai 2009)

© Jupiterimages/iStockphoto

Unter Selbstbefriedigung (Onanie, Masturbation) versteht man alle Sexualpraktiken, bei der man die eigenen erogenen Zonen beziehungsweise Sexualorgane gezielt sexuell stimuliert. Selbstbefriedigung ist eine normale Spielart der menschlichen Sexualität, die auch von sexuell sehr zufriedenen und ausgefüllten Menschen praktiziert wird. Auch im Tierreich wird Selbstbefriedigung häufig beobachtet.

Selbstbefriedigung kommt in allen Altersgruppen vor: Bei Jugendlichen in der Pubertät dient die Onanie sehr häufig der ersten eigenen sexuellen Erfahrung. Aber auch viele ältere Menschen befriedigen sich selbst. Für Männer ist das Thema Masturbation in der Regel selbstverständlicher, jedoch nimmt der Anteil der Frauen, die sich selbst befriedigen, zu.

Menschen onanieren auf ganz unterschiedliche Weise. So können die eigenen erogenen Zonen des Körpers mit den Fingern, aber auch mit Hilfsmitteln stimuliert werden. Männer reiben oder drücken beispielsweise den erigierten Penis, während Frauen ihre Vulva, den Kitzler oder die Brüste streicheln.

Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Geräten, die der Erfüllung von Lust bei der Selbstbefriedigung dienen. So gibt es für Frauen zum Beispiel Dildos, künstliche Penisse oder Vibratoren. Für Männer werden beispielsweise aufblasbare Puppen, oft aus Gummi oder Kunststoff, angeboten. Manchmal wird Selbstbefriedigung auch als Spielart innerhalb der partnerschaftlichen Sexualität ausgelebt. Bei Erwachsenen ist sie in der Regel von sexuellen Fantasien begleitet.

Auch in einer Partnerschaft muss Selbstbefriedigung kein Tabu sein. Viele Frauen können nur dann einen Orgasmus erleben, wenn sie onanieren. Zudem kann die Selbstbefriedigung auch als Spielart zur gemeinsamen Partnerschaft dazugehören.


Anzeige