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Promiskuität

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (19. November 2007)

Allgemeines

Unter Promiskuität (lat. promiscuus = gemischt) versteht man ein Sexualverhalten, welches durch häufige Partnerwechsel gekennzeichnet ist. Sowohl Männer als auch Frauen können promiskuitiv sein.

Der Begriff Promiskuität wird oft verwendet, wenn man über "flüchtige Bekanntschaften" ohne das Interesse an einer festen Partnerschaft spricht oder wenn mehrere sexuelle Beziehungen einer Person nebeneinander verlaufen.

Es gibt kein einheitliches Verständnis dafür, ab welcher Partneranzahl innerhalb eines bestimmten Zeitraums von Promiskuität gesprochen werden kann. Was unter einem promiskuitiven Verhalten zu verstehen ist, hängt nicht zuletzt von der umgebenden Gesellschaft beziehungsweise Kultur ab. In manchen Kulturen gilt eine Frau schon als promiskuitiv, wenn sie neben ihrem Ehemann einen Geliebten hat, während dasselbe Verhalten seitens des Ehemanns oft gesellschaftlich akzeptiert wird.

Bei Tieren ist die Promiskuität durchaus keine seltene Sexualform. Im Tierreich spricht man von Promiskuität, wenn sich Weibchen und Männchen in einer Saison mit mehreren Geschlechtspartnern paaren. Von Blaumeisen weiß man beispielsweise, dass die Weibchen durch ihr promiskuitives Verhalten die genetische Vielfalt ihrer Nachkommen erhöhen. Dagegen ist die Monogamie bei Tieren die seltenere Sexualform

Promiskuitive Personen werden oft auch als so genannte HWG-Personen (= Personen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern) bezeichnet, im Amtsdeutsch sind damit häufig Prostituierte gemeint.






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