Orgasmus: Erregung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (09. Juni 2017)

Der Orgasmus stellt den Höhepunkt der sexuellen Erregung dar. Was genau beim Menschen eine sexuelle Erregung hervorruft, ist individuell sehr verschieden. Das können Sinneswahrnehmungen sein, die erotische Assoziationen oder sexuelle Reaktionen auslösen. Bei anderen Menschen sind es vor allem Düfte, erotische Bilder, Gedichte, Musik, Träume oder Gegenstände. Um einen Orgasmus zu erreichen, sind allerdings meist zusätzlich körperliche Reize notwendig, wie die Berührung erogener Zonen.

Als erogene Zonen gelten alle Körperpartien, deren Berührung eine sexuelle Erregung auslöst. Zu den erogenen Zonen gehören zum Beispiel der Mund, der Hals, die Brust oder der Genitalbereich.

Um einen Orgasmus zu erleben, ist der Koitus – also der Geschlechtsverkehr – nicht zwingend erforderlich: Auch beim Petting (d.h. beim gegenseitigen Berühren und Streicheln erogener Zonen), bei der Masturbation (Selbstbefriedigung, Onanie) oder dem Oralverkehr kann sich die sexuelle Erregung bis zum Höhepunkt steigern. Bei der Selbstbefriedigung reizt die Frau die Klitoris und/oder die Vagina, der Mann den Penis so lange, bis ein Orgasmus eintritt.