Missionarsstellung: Vor- und Nachteile

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (05. September 2011)

Wie jede Stellung beim Geschlechtsverkehr weist auch die Missionarsstellung Vor- und Nachteile auf.

Die Missionarsstellung ermöglicht es einem Paar, sich beim Sex anzusehen, Blicke auszutauschen und auch, sich leidenschaftlich zu küssen. Dies kann die Erregung zusätzlich steigern; zudem kann der Partner direkt sehen, wie sein Gegenüber reagiert und entsprechend handeln. Ein weiterer Vorteil der Missionarsstellung ist, dass man diese relativ bequem und einfach ausführen kann.

Ein Paar beim Sex. © Jupiterimages/iStockphoto

Die Missionarsstellung hat Vor- und Nachteile.

Als Nachteil der Missionarsstellung sehen manche Frauen eine mangelnde Befriedigung an: In der Missionarsstellung kann der Penis des Mannes die Klitoris der Frau oft nicht ausreichend stimulieren, damit diese zum Orgasmus kommt. Jedoch kann die Frau ihre Klitoris während des Liebesspiels mit den Fingern reizen. Zudem kann sich der Mann während des Aktes etwas höher aufrichten, sodass sein Schambein die Klitoris berührt.

Einige Frauen mag es stören, dass sie in der Missionarsstellung relativ eingeschränkt sind und eher die passive Rolle innehaben. Allerdings kann auch die Partnerin die Stellung etwas variieren, indem sie die Position ihrer Beine verändert. Oder sie umklammert ihren Partner mit den Beinen, um so den Eindringwinkel des Penis zu kontrollieren.

Auch wenn die Missionarsstellung bisweilen als langweilig gilt: Nach wie vor ist sie eine beliebte Position, die durchaus ihren Reiz hat!