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Männliche Geschlechtsorgane – Anatomie des Mannes

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (01. August 2011)

© Jupiterimages/iStockphoto

Markanter Teil der Anatomie des Mannes sind die männlichen Geschlechtsorgane (Genitalien). Darunter versteht man all jene Organe eines Mannes, die die Fortpflanzung ermöglichen. Sie zählen zu den sogenannten "primären Geschlechtsmerkmalen".

Männliche Geschlechtsorgane sind die Grundlage dafür, dass Männer Kinder zeugen können. Spezielle Organe ermöglichen dies:

  • Die Hoden produzieren Samenzellen (Spermien).
  • Der Penis transportiert die Samenzellen in die Vagina (Scheide) der Frau.

Männliche Geschlechtsorgane lassen sich in äußere und innere Geschlechtsorgane unterscheiden. Zu den von außen sichtbaren Geschlechtsorganen des Mannes zählen der Penis und der Hodensack (Skrotum).

Hoden (Testis) und Nebenhoden (Epididymis), die Samenleiter, die Prostata (Vorsteherdrüse), die Bläschendrüsen und die Cowper-Drüsen liegen dagegen "versteckt" im Unterleib des Mannes und bilden die inneren männlichen Geschlechtsorgane.

Neben den primären Geschlechtsmerkmalen gibt es auch die sogenannten sekundären männlichen Geschlechtsmerkmale. Sekundäre Geschlechtsmerkmale entwickeln sich mit der Pubertät, verändern das Erscheinungsbild des Mannes und sind ein äußeres Signal dafür, dass die Geschlechtsreife eingetreten ist.

Geschlechtsorgane des Mannes © LifeART image/2001/ Lippncott Williams & Wilkins all rights rese

Schematische Darstellung der äußeren und inneren männlichen Geschlechtsorgane

Zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen beim Mann gehören:

  • Schambehaarung
  • im Vergleich zur Frau verstärkte Körperbehaarung an Achseln, Rücken, Brust, Bauch
  • Bartwuchs
  • Stimmbruch in der Pubertät bzw. im Vergleich zur Frau tiefere Stimme
  • Hervortreten des Kehlkopfs (sog. Adamsapfel)
  • "männlicher" Körperbau: breitere Schultern, schmale Hüften
  • stärkerer Muskelaufbau

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