Liebe: Weitere Informationen

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (22. Juli 2011)

Onmeda-Lesetipps:

Buchtipps:

Psychologie der Eifersucht

buch_eifersucht_damm.jpg Damm, Marcus.

207 Seiten Junfermann 2006

Die Humanwissenschaften haben sich ausführlich mit Eifersucht und Neid beschäftigt. Die wichtigsten Erkenntnisse werden vom Autor in einer anregenden und leserfreundlichen Art präsentiert. Thematisiert werden u.a. verschiedene Ursachen und Formen der Eifersucht in Zweierbeziehungen und Familien. Die gewonnenen Einsichten werden in einen neuen Ansatz eingegliedert, der sich den vielschichtigen Eifersüchteleien im zwischenmenschlichen Alltag effizient anzunehmen vermag.Dabei werden u.a. folgende Fragen bearbeitet: Wie gehe ich sinnvoll mit einem eifersüchtigen Partner um? Ist die Mißgunst angeboren oder auf Grund von familiären Niederlagen entstanden? Warum werden Frauen vorwiegend bei emotionalen Seitensprüngen ihres Partners eifersüchtig, Männer hingegen hauptsächlich bei Anzeichen von sexueller Untreue? Wie kann ich mich mit meiner Eifersucht arrangieren? Verzeihen eher Frauen einen Seitensprung? (Ergebnisse einer eigenen Studie)

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Die Evolution der Liebe: Was Darwin bereits ahnte und die Darwinisten nicht wahrhaben wollen

buch_huether_liebe.jpg Hüther, Gerald

104 Seiten Vandenhoeck & Ruprecht 7. Aufl. 2012

Falls es der Wissenschaft vom Leben gelingt, ihre analytische, zerspaltene Denkweise durch eine Gesamtschau zu ersetzen, könnte aus dem Prinzip der Konkurrenz eine Biologie der Liebe werden. Seit mehr als einem Jahrhundert sind die Naturforscher nun schon damit beschäftigt, die vielfältigen Formen des Lebens in ihre kleinsten Bausteine zu zerlegen. Für die Herausbildung der Formenvielfalt machen sie seit Darwin ein einziges Grundprinzip verantwortlich: die Konkurrenz. Ihren Theorien über die Bedeutung der natürlichen Auslese und das Überleben der Besten im Kampf ums Dasein, über angeborene Verhaltensweisen und Instinkte, über egoistische Gene, über Sexualität und Partnerwahl und den Krieg der Geschlechter fehlt jedoch die entscheidende andere Hälfte. Sie haben bisher vergessen, danach zu suchen, was die lebendige Welt, was den Einzelnen, was ein Paar, was eine Gruppe und was nicht zuletzt auch die menschliche Gemeinschaft im Innersten zusammenhält: die Liebe.

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Quellen:

Acevedo, B. et al.: Neural correlates of long-term intense romantic love. Social Cognitive and Affective Neuroscience. Online-Publikation (5.1.2011)

Mackey, S.: Viewing Pictures of a Romantic Partner Reduces Experimental Pain: Involvement of Neural Reward Systems. PLoS ONE, Vol. 5, Iss. 10 (13.10.2010)

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 2010)

Hülshoff, T.: Emotionen. Ernst Reinhardt, München 2006

Kann denn Liebe chemisch sein? Online-Informationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: www.bmbf.de (Stand: 2003)

Pressemitteilung der American Physiological Society: Love Really Is "All In Your Head," Though Intense Romantic Love Looks More Like The Brass Ring Than A Bouquet Of Roses (31. Mai 2005)

Aron, A. et al: Reward, Motivation, and Emotion Systems Associated With Early-Stage Intense Romantic Love. Journal of Neurophysiology, Vol. 94:pp. 327-337 (1.7.2005)

Stand: 22. Juli 2011