Fetischismus: Fetische

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. Oktober 2011)

Aus medizinisch-psychologischer Sicht sind Fetische Sexualobjekte, welche den Fetischisten sexuell erregen und den Geschlechtsverkehr teilweise überflüssig machen können. Es handelt sich bei den Fetischen überwiegend um Kleidung, da diese mit dem zumeist weiblichen Körper identifiziert wird. Es gibt jedoch auch Fetische, die mit Gedanken an Geschlechtliches, Eigenschaften der weiblichen Haut (Pelz, Haare, Samt) oder Ausscheidung (Leder, Gummi, Gerüche, Windeln) verbunden sind. Fetische können auch auf bestimmte Körperregionen des Partners gerichtet sein. Dazu zählen zum Beispiel der Gesäß- oder Fußfetischismus. Gängige Fetische sind zum Beispiel:

  • Schuhe (Stiefel)
  • Lederbekleidung
  • Unterwäsche
  • Strapse und Strümpfe
  • Militärkleidung
  • Handschuhe

Mitunter sind die Farbe, das Material oder ein Geräusch – zum Beispiel das Klappern hochhackiger Schuhe – entscheidend für die sexuelle Erregung. Als Fetische eignen sich auch alle anderen Objekte wie Haarbürsten, Taschentücher oder Beinprothesen.

Beim sogenannten fetischistischen Transvestitismus empfindet der Fetischist nur dann sexuelle Erregung, wenn er Kleidungsstücke des anderen Geschlechts trägt.