
Rund 2 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Psoriasis - besser bekannt als Schuppenflechte. Die Betroffenen leiden stark unter dieser nicht heilbaren Erkrankung, bei der sich symptomfreie Intervalle relativ unvermittelt mit Krankheitsschüben abwechseln. Besonders hartnäckig und schwierig zu behandeln: die Kopfhaut-Psoriasis.
Die
Behandlung der Psoriasis erfolgt in der Regel äußerlich - doch genau das ist im Bereich der Kopfhaut nicht unproblematisch: Alkoholhaltige Lösungen trocknen die Kopfhaut aus und können Juckreiz und Spannungsgefühl verstärken, teerhaltige Präparate sind aufgrund ihres unangenehmen Geruchs und der braunen Farbe kosmetisch einfach inakzeptabel. Grund zur Hoffnung gibt jetzt ein
neuartiges Gel, das zwei aufeinander abgestimmte Wirkstoffe kombiniert. Es ist farblos und duftneutral - aber mit schnellem Wirkeintritt und auch langfristig gut verträglich.
FAQ: Was Sie wirklich wissen wollen.
Wann tritt Psoriasis auf?
Schuppenflechte kann in jedem Alter auftreten, häufig zeigt sich die Erkrankung erstmals im jungen Erwachsenenalter (unter 40 Jahren), eine Ersterkrankung bei Kleinkindern oder älteren Menschen ist eher selten.
Wie entsteht Psoriasis?
Die Ursachen einer Psoriasis sind leider nicht genau bekannt. Die Erkrankung ist teilweise genetisch bedingt, aber auch das Immunsystem und individuelle Auslösefaktoren spielen eine wichtige Rolle.
Was löst einen Schub aus?
Der häufigste Auslösefaktor für einen neuen Psoriasis-Schub ist Stress. Ebenso gibt es aber auch weitere äußere (Wetter, Kleidung) wie innere Faktoren (Infektionen, Medikamente). Jeder Schub bedeutet wieder Stress - oft ein Teufelskreis...
Ist Psoriasis ansteckend?
Nein, auch enge körperliche und sexuelle Beziehungen können ganz normal gelebt werden.
Ist Kopfhaut-Psoriasis heilbar?
Nein. Eine effektive
Behandlung, z.B. mit einem
neuartigen Gel für den Kopf, kann die Symptome aber schnell und nachhaltig reduzieren - und die Lebensqualität verbessern.
Wie gefährlich ist Kortison?
Unter ärztlicher Kontrolle richtig angewendet und sinnvoll kombiniert (z.B. mit Calcipotriol) ist Kortison nicht gefährlich, sondern relativ gut verträglich. Die Wirkung tritt normalerweise schnell ein und kann bei richtiger Verwendung auch langfristig anhalten.
Starke Schuppen - oder Kopfhaut-Psoriasis?Gewöhnliche Schuppen betreffen die ganze Kopfhaut und lassen sich nicht erfühlen. Bei Kopfhaut-Psoriasis bilden sie begrenzte Bezirke - und sind normalerweise relativ stark gerötet und deutlich tastbar.
Führt Kopfhaut-Psoriasis zu Haarausfall?Eigentlich nicht, aber durch Aufkratzen der Plaques kann es zu Infektionen mit vorübergehendem Haarausfall kommen. Tipps zur richtigen Haarpflege finden Sie
hier.