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Sex in der Schwangerschaft

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (09. Oktober 2014)

© Jupiterimages/Goodshoot

Sex in der Schwangerschaft stellt kein Problem dar, wenn die Schwangerschaft normal verläuft. Die Monate bis zur Geburt bedeuten aber für beide Partner eine große Umstellung, welche auch mit Veränderungen des Liebeslebens verbunden sein kann. Ob und in welcher Form sich der Sex in der Schwangerschaft ändern wird, ist individuell und von Paar zu Paar verschieden.

Einige Frauen sind vor allem im 2. Schwangerschaftsdrittel besonders leicht erregbar und genießen den Sex mehr als zuvor. Manche Schwangere kommen aufgrund der besser durchbluteten Genitalien sogar leichter zum Orgasmus als gewöhnlich. Auf Männer kann die schwangere Partnerin durch ihre zunehmend weiblicheren Formen einen besonderen Reiz ausüben.

Aber auch Lustlosigkeit während der Schwangerschaft ist kein Grund zur Sorge. Den Rückzug des Partners, weder der Schwangeren noch des werdenden Vaters, sollte man nicht als persönliche Ablehnung werten. Vielmehr bedeutet die Schwangerschaft für die werdenden Eltern eine tiefgreifende Veränderung der Beziehung. Manchen Männern fällt es zum Beispiel schwer, mit ihrer schwangeren Partnerin zu schlafen – einige haben die irrationale Angst, das Kind zu schädigen oder dass das Baby "etwas mitbekommt", andere empfinden den wachsenden Babybauch als störend. Wichtig ist, trotz möglicher sexueller Probleme weiterhin im Gespräch zu bleiben und die Nähe des anderen zu suchen.

Für beide Partner ist es wichtig, sich klarzumachen, dass die Schwangerschaft aufgrund des Wechselspiels der Hormone und der psychischen und körperlichen Belastung eine Ausnahmesituation darstellt, die besondere Rücksichtnahme erforderlich macht. Sicher ist: Die meisten Schwangeren brauchen in dieser Zeit viele Streicheleinheiten.


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