Schwangerschaftsübelkeit: Was tun gegen Übelkeit in der Schwangerschaft?

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (07. April 2014)

Die typische Übelkeit in der Schwangerschaft (Emesis gravidarum) muss nicht mit Medikamenten behandelt werden. Ist sie zu belastend für die werdende Mutter, gibt es in Absprache mit dem Frauenarzt aber Medikamente, die auch für das Baby unbedenklich sind.

Allerdings können Schwangere selbst einiges tun, um die Schwangerschaftsübelkeit der ersten Monate in den Griff zu bekommen oder ihr in gewissem Rahmen vorzubeugen:

  • Kräutertees, z.B. Pfefferminze oder Ingwer, können die Beschwerden lindern.
  • Viel Ruhe und häufiges Hochlegen der Beine kann stressbedingte Schwangerschaftsübelkeit mindern.
  • Etwas trockenes Gebäck vor dem Aufstehen oder zwischen den Mahlzeiten kann den Blutzuckerspiegel ins Gleichgewicht bringen (z.B. Zwieback, Knäckebrot oder Kekse).
  • Viel trinken ist in der Schwangerschaft ohnehin wichtig – im Falle von häufigem Erbrechen beugt es außerdem einem Flüssigkeitsmangel vor.
  • Wer mehrere kleine, fettarme Mahlzeiten über den Tag verteilt isst, vermeidet Blutzuckerschwankungen und damit wiederkehrende Schwangerschaftsübelkeit.
  • Yoga, Meditation, Fußreflexzonenmassage und Akupressur können gegen Übelkeit in der Schwangerschaft helfen. Entsprechende Angebote finden Schwangere in Hebammenpraxen oder bei ihrem Frauenarzt.
  • Aromatherapie – Duftöle in der Wohnung können für Beruhigung sorgen. Aber Achtung: Bestimmte Düfte können die Übelkeit verstärken. Tasten Sie sich lieber langsam an den richtigen Duft heran.

Aromaöle sind plazentagängig, sie können also auf das ungeborene Kind übertragen werden. Verwenden Sie Duftöle daher nur in Maßen und am besten unter professioneller Anleitung.