Schwangerschafts­streifen vorbeugen: Wie wendet man eine Zupfmassage an?

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. Mai 2013)

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Eine Zupfmassage kann Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Mittels einer Zupfmassage können Sie während der Schwangerschaft die Durchblutung fördern und die Elastizität des Bindegewebes unterstützen und so Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Bevor Sie mit der Zupfmassage beginnen, verteilen Sie zunächst Körperöl oder Pflegecreme über Ihren Bauch. Dann nehmen Sie etwas Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und ziehen Sie sie vorsichtig nach oben, um sie direkt wieder loszulassen.

Danach die Haut mit den Fingerkuppen in kleinen kreisenden Bewegungen massieren. Bearbeiten Sie auf diese Weise den gesamten Bauch. Gehen Sie dabei von unten nach oben bis unter die Rippenbögen vor.

Sparen Sie jedoch den Bereich in der Nähe des Schambeins aus, um die Gebärmutter nicht zu reizen. Indem Sie die Zupfmassage täglich anwenden, können Sie Schwangerschaftsstreifen am effektivsten vorbeugen.

In den letzten drei Wochen vor der Geburt sollten Sie jedoch auf die Zupfmassage verzichten, um keine Wehen auszulösen. Stattdessen können Sie Ihren Bauch mit Öl oder Creme behutsam mit den Händen massieren.

Wie entstehen Schwangerschaftsstreifen?

Wenn der Bauch während der Schwangerschaft wächst, dehnen sich die Haut und das darunterliegende Bindegewebe entsprechend aus. Vor allem in den letzten Schwangerschaftsmonaten kann es zu einer Überdehnung am Bauch, aber auch im Bereich der Brüste und Hüften kommen.

Durch die Überdehnung können kleine Faserrisse in der Unterhaut entstehen, die sich bei einigen Schwangeren als bläulich-schimmernde Streifen zeigen. Nach der Geburt verblassen die Streifen in der Regel, bleiben aber meistens noch als silbrig-weiße Linien sichtbar.

Besonders Frauen, die eine Veranlagung zur Bindegewebsschwäche haben, neigen zu Schwangerschaftsstreifen. Aber auch ein sehr großes Kind oder eine Mehrlingsschwangerschaft können die Entstehung der feinen Linien begünstigen.