Schwangerschafts­streifen (Striae gravidarum): Massagen

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (21. Juni 2016)

Massieren Sie Ihre Haut am besten nach oder während dem Duschen, wenn sie noch feucht ist, um Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum) vorzubeugen. Versuchen Sie, die Haut mit Ölen (z.B. Jojobaöl, Weizenkeimöl, Öle mit Vitamin E oder Mandelöl) oder Cremes geschmeidig zu machen. So können Sie verhindern, dass das Gewebe zu leicht einreißt.

So funktioniert die Zupfmassage

Mithilfe der sogenannten Zupfmassage lockern Sie das Bindegewebe und regen die Durchblutung der Haut an.

  1. Verteilen Sie zunächst etwas Creme oder Körperöl auf Ihren Bauch.
  2. Fassen Sie anschließend etwas Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und ziehen Sie sie ein wenig hoch.
  3. Lassen Sie unmittelbar wieder los.
  4. Zupfen Sie so nach und nach an allen Stellen des Bauches – lediglich in der Region des Schambeins sollten Sie die Zupfmassage nicht anwenden, um die Gebärmutter nicht zu reizen.

Die Massage sollten Sie regelmäßig anwenden, da sie nur dann Schwangerschaftsstreifen vorbeugen oder sie mindern können. Ideal ist es, wenn Sie sich die Massagetechnik vorab von Ihrem Frauenarzt oder von der Hebamme zeigen lassen.

Alternativ können Sie auch eine Bürstenmassage oder eine Massage mit dem Sisal-Handschuh durchführen. Verwenden Sie den Handschuh unter der Dusche und kreisen Sie damit sanft um den Bauchnabel. Cremen oder ölen Sie Ihre Haut anschließend sorgfältig ein.

Etwa ab drei Wochen vor dem Geburtstermin sollten Sie nur noch sanft massieren. Wenn Sie zu vorzeitigen Wehen neigen, sollten Sie auf die Massage verzichten.

Mit diesen wohltuenden Streicheleinheiten für Körper und Seele tun Sie nicht nur sich, sondern auch Ihrem Kind etwas Gutes, denn das Baby spürt und genießt die sanften Bewegungen der Massage.