Schwangerschafts­streifen (Striae gravidarum): Aktiv vorbeugen

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (21. Juni 2016)

Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum) können Sie nicht zu 100 Prozent vorbeugen. Ob und wie stark die Dehnungsstreifen auftreten, hängt vor allem vom jeweiligen Bindegewebe ab und ist somit Veranlagung. Aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle, so zum Beispiel eine starke und vor allem schnelle Gewichtszunahme in der Schwangerschaft. Frauen, die Mehrlinge oder ein besonders großes Baby erwarten, haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftsstreifen.

Sie können jedoch durch verschiedene Maßnahmen versuchen, spätere Schwangerschaftsstreifen zu vermindern oder möglicherweise auch gar nicht erst entstehen zu lassen. Hierfür sollten Sie bereits in den ersten Monaten der Schwangerschaft beginnen, möglichst bevor erste körperliche Veränderungen sichtbar sind. Entscheidend ist hierbei, die Elastizität der Haut zu fördern.

Während der Schwangerschaft ist die Haut insgesamt weniger elastisch und kann leichter reißen. Daher benötigt das Bindegewebe besondere Pflege.

Das können Sie tun, um das Risiko für Schwangerschaftsstreifen zu mindern:

  • Massage: Massieren Sie die Bauchhaut täglich mit der sogenannten Zupfmassage.
  • Bindegewebe entlasten: Kaufen Sie sich für die Zeit in der Schwangerschaft stützende und gut sitzende BHs, um das Bindegewebe der Brust zu entlasten.
  • Wechselduschen: Morgendliche Wechselduschen kurbeln die Durchblutung der Haut an.
  • Gewicht: Achten Sie auf eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft! Versuchen Sie, nicht zu schnell zuzunehmen. Etwa 10 bis 15 kg Gewichtszunahme in der Schwangerschaft liegt im normalen Bereich.
  • körperliche Aktivität: Treiben Sie regelmäßig Sport, z.B. Schwangerschaftsgymnastik oder Schwimmen.