Schwangerschafts­mode, Umstandsmode: Umstandskleidung

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (04. August 2016)

Die meisten Schwangeren kommen nicht darum herum, sich mit der Zeit spezielle Umstandskleidung anzuschaffen. Hier ist es sinnvoll, auf ein paar Dinge zu achten, damit Ihr Bauch optimal verpackt ist und Sie sich wohlfühlen können.

Achten Sie neben dem modischen Schnitt der Kleidungsstücke auch auf die Hautverträglichkeit. Naturfaser wie Baumwolle liegt angenehm auf der Haut und lässt ihr genügend Luft zum Atmen. Außerdem ist eine bequeme Passform wichtig. Größenverstellbare Knopfleisten am Hosenbund, Hosen mit integriertem elastischen Bauchband und über dem Bauch faltig fallende Shirts geben Ihrem Baby genügend Platz zum Wachsen und kneifen nicht.

Der Bauch einer Schwangeren. © Jupiterimages/iStockphoto

Verstellbare Gummizüge helfen dabei, dass die Kleidung einfach

Umstandshosen und -röcke sind in der Regel so konzipiert, dass sie einen weiten, elastischen Bund haben und darüber eine Art elastisches Bauchband, das über den ganzen Bauch hochgezogen werden kann. So kneift nichts und der Bauch ist gewärmt. Eine andere Form der Umstandskleidung hat einen besonders tief sitzenden Bund ohne Bauchbinde. Viele Umstandshosen und -röcke haben außerdem innen im Bund in der Weite verstellbare Gummizüge, sodass die Kleidung mit den Monaten mitwachsen kann.

Unterwäsche

Greifen Sie beim Kauf von Unterwäsche ebenfalls auf Umstandsmode zurück, denn auch hier ist eine bequeme und stützende Passform mit viel Platz zum Wachsen von Vorteil. Besonders natürliche Fasern wie Seide verhindern Hautirritationen.

Wenn Sie später stillen möchten, können Sie sich bereits in der Schwangerschaft ein paar Still-BHs zulegen. Diese sind besonders bequem und Sie können Sie lange nutzen. Wichtig ist, dass der BH nicht einengt, um die Milchbildung nicht zu stören und breite Träger hat, damit der Rücken nicht unnötig belastet wird. Gleiches gilt für Umstandsbademode.

Schuhe

Schuhe sollten in der Schwangerschaft einen zwei bis vier Zentimeter hohen und möglichst breiten Absatz haben. In der nächsten Zeit werden Ihnen möglicherweise nicht mehr die vor der Schwangerschaft erstandenen Schuhe passen, weil Ihre Füße dem größeren Bauch standhalten müssen und daher oft geschwollen sind. Es empfiehlt sich daher, sich besonders für das letzte Drittel der Schwangerschaft ein paar neue Schuhe eine halbe bis eine Nummer größer anzuschaffen oder auf offene Schuhe zurückzugreifen, wenn die Jahreszeit es zulässt.