Schwangerschafts­beschwerden: Wadenkrämpfe

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (27. Mai 2015)

Wadenkrämpfe kommen in der Schwangerschaft sehr häufig vor. Sie können Anzeichen für einen Mineralstoffmangel (Magnesium, Calzium, Kalium) oder Vitaminmangel (Vitamin B) sein. Da diese Nährstoffe während der Schwangerschaft in größerer Menge benötigt werden, kann es schnell zu einer Unterversorgung kommen. Meistens reicht es, gezielt Lebensmittel zu essen, die große Mengen der benötigten Nährstoffe enthalten. Zu den magnesium- und kalziumhaltigen Lebensmitteln zählen unter anderem Vollkorn- und Milchprodukte, grünes Gemüse, Mandeln und Nüsse. Bananen und Schokolade enthalten auch viel Magnesium, können ihrerseits aber zu Verstopfungen führen.

Halten die Krämpfe an oder werden sogar stärker, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen und sich Magnesium- oder Kalziumtabletten verschreiben lassen. Zum einen verschafft dies schnelle Linderung. Zum anderen ist ein zu starker Nährstoffmangel auf Dauer schädlich für Mutter und Kind – Magnesium- und Kalziummangel kann beispielsweise zu vorzeitigen Wehen führen.