Schwangerschafts­beschwerden: Kurzatmigkeit

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (27. Mai 2015)

Zum Ende der Schwangerschaft hin leiden viele werdende Mütter unter zunehmender Kurzatmigkeit. Um die 34. Schwangerschaftswoche herum liegt das Baby so hoch, dass die Gebärmutter auf das Zwerchfell drückt. Jede noch so geringe Anstrengung kann zu Kurzatmigkeit und Atemlosigkeit führen.

Meistens reicht es, wenn Sie bei Kurzatmigkeit etwas kürzer treten. Es ist gut und wichtig, dass Sie in der Schwangerschaft körperlich aktiv sind – übertreiben Sie es aber nicht, sondern bewegen Sie sich langsamer und machen Sie häufiger Pausen. Die Phase der Kurzatmigkeit dauert in den meisten Fällen auch nicht sonderlich lange an: Zur Geburt hin rutscht Ihr Baby tiefer ins Becken, sodass Zwerchfell und Lunge wieder entlastet werden.

Einige Schwangere klagen aber auch schon relativ früh in der Schwangerschaft über Kurzatmigkeit. Diese kann dadurch zustande kommen, dass der Körper sich erst an das zunehmende Blutvolumen gewöhnen muss. Halten Sie auch hier häufiger inne, machen Sie Pausen und atmen Sie ganz tief durch. Sobald sich der Körper an die neuen Umstände gewöhnt hat, lässt die Kurzatmigkeit in der Regel nach.