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Fehlgeburt (Abort)

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (18. August 2016)

© Jupiterimages/Goodshoot

Endet eine Schwangerschaft, bevor der Fötus lebensfähig ist, wird das als Fehlgeburt (Abort) bezeichnet. Die meisten Fehlgeburten geschehen unbemerkt um den Zeitpunkt der Einnistung herum und werden höchstens als starke oder verspätete Regelblutung wahrgenommen. Das Risiko einer Fehlgeburt sinkt im Verlauf der Schwangerschaft.

Typische Anzeichen einer Fehlgeburt können vaginale Blutungen und das Einsetzen von Wehen sein. Die Fehlgeburt wird beim Frauenarzt oder in der Klinik mittels Ultraschalluntersuchung festgestellt. Das weitere Vorgehen hängt davon ab, um welche Form einer Fehlgeburt es sich handelt: Wenn der Arzt Lebenszeichen des Fötus feststellen kann und der Muttermund noch geschlossen ist (sog. "drohende Fehlgeburt"), kann mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% die Schwangerschaft erhalten werden.

In den übrigen Fällen wird durch wehenfördernde Medikamente und die Ausschabung der Gebärmutter die Schwangerschaft beendet.

Zu den häufigsten Gründen für eine Fehlgeburt zählen

  • genetische Defekte des Embryos,
  • mütterliche Faktoren wie Infektionen,
  • hormonelle Störungen oder
  • Fehlbildungen der Gebärmutter beziehungsweise der Plazenta sowie
  • Blutgruppenunverträglichkeiten.

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