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Bestimmt die Bauchform einer Schwangeren das Geschlecht des Babys?

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

© Jupiterimages/iStockphoto

Moderne Untersuchungsmethoden wie Ultraschall- oder Fruchtwasseruntersuchungen machen es möglich. Auf die Frage: "Was wird es denn?" kann die werdende Mutter heutzutage schon frühzeitig eine Antwort von ihrem Frauenarzt bekommen. Falls Sie es wissen will. Denn viele Mütter – und natürlich auch Väter – sparen sich die Überraschung lieber bis zum Schluss auf. Sie verlassen sich stattdessen auf die eigene Intuition und manchmal auf bestimmte Volksweisheiten. Eine davon besagt, dass die werdende Mutter das Geschlecht ihres Kinds anhand der Form ihres Bauchs erkennen kann: Ein runder Kugelbauch deutet demnach auf einen Jungen hin, während Mädchen Spitzbäuche verursachen. Doch was ist wirklich dran an dieser Theorie?

Deborah Perry von der John Hopkins University (Baltimore, USA) ist dieser Volksweisheit mithilfe einer wissenschaftlichen Studie auf den Grund gegangen, die sie in der Zeitschrift "Birth" veröffentlicht hat. Sie bat 100 schwangere Frauen, das Geschlecht ihres Kinds anhand der eigenen Bauchform vorauszusagen. Alle Schwangeren kannten das Geschlecht des Ungeborenen bis dahin nicht. Das Ergebnis: Mit ihren Einschätzungen kamen die Frauen nicht über das statistische Mittel von 50 Prozent richtigen Einschätzungen hinaus. Der "Schwangerenbauch" lässt also keine Rückschlüsse auf das Geschlecht des ungeborenen Kindes zu, ganz egal ob es sich um einen Rund- oder einen Spitzbauch handelt.

Thomas Kresser (ehem. Chefredakteur)

Thomas Kresser (ehem. Chefredakteur)

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