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42. Schwangerschaftswoche (SSW)

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (19. Februar 2014)

Allgemeines

Im Verlauf der 42. Schwangerschaftswoche (SSW) sollte sich die Geburt ankündigen – ansonsten wird die Entbindung eingeleitet oder ein Kaiserschnitt vorgenommen. Länger als zwei Wochen sollte die Schwangere nicht übertragen, da die Plazenta ihrer Funktion nicht länger nachkommen kann und das Baby zu groß für eine normale Geburt wird.

Es gibt unterschiedliche Methoden, eine Geburt einzuleiten. Alle sollten unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, um Komplikationen für Mutter und Kind zu vermeiden. Spätestens zum Ende der 42. SSW kommt das Baby zur Welt – ob auf normalem Weg oder mit Unterstützung!

In der 42. SSW ist das Baby etwa 40 Wochen alt – der Unterschied zwischen Lebensalter und Schwangerschaftswoche kommt daher, dass die ersten zwei Schwangerschaftswochen lediglich der Berechnung dienen. Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate (allerdings ist es auch im normalen Rahmen, wenn das Baby bis zu zwei Wochen nach dem errechneten Geburtstermin zur Welt kommt). Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Diese Rechnung hat sich bewährt, da sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt.

Die Mutter in der 42. SSW

Wenn die Geburt in der 42. Schwangerschaftswoche (SSW) noch immer auf sich warten lässt, sollte die werdende Mutter sich darauf einstellen, dass die Entbindung eingeleitet werden wird. Möglicherweise ist auch ein Kaiserschnitt nötig, jedoch werden die Ärzte zunächst versuchen, das Baby auf normalem Weg zur Welt zu bringen.

Die Geburt kann unterschiedlich eingeleitet werden – welche Methode Frauenarzt oder Hebamme wählen, hängt nicht zuletzt davon ab, wie es Mutter und Kind geht und wie schnell das Kind zur Welt kommen soll.

Ab der 42. SSW können Sie selber ein paar kleine Tricks anwenden, die die Zeit bis zur Geburt verkürzen können. So kann Geschlechtsverkehr Wehen auslösen – aber keine Sorge: Bevor das Kind bereit ist, zur Welt zu kommen, besteht keine Gefahr.

Sex im Verlauf der Schwangerschaft löst keine Wehen aus. Das ist erst möglich, wenn das Baby ohnehin kurz vor der Geburt steht.

Außerdem ist es nötig, möglichst viel Energie zu tanken – schon im Vorfeld sind daher gesunde Ernährung, viel Bewegung und frische Luft, möglichst viel Schlaf sowie Gymnastik in Form von Schwangerschaftsgymnastik, Yoga oder Schwimmen äußerst sinnvoll. Wenn die werdende Mutter zu wenig Energie hat, kann der Körper möglicherweise keine Wehen auslösen oder diese nicht aufrecht erhalten.

Eine eingeleitete Geburt ist häufig schmerzhafter als eine Geburt, die natürlich einsetzt und voranschreitet, da Gebärmutter und Muttermund zum Arbeiten "gezwungen" werden. Die Wehen können stärker und länger ausfallen, die Pausen sind möglicherweise kürzer.

Das Baby in der 42. SSW

Wenn das Baby bis zur 42. Schwangerschaftswoche (SSW) im Vergleich zu anderen deutlich zu klein oder auffallend groß und schwer ist, warten die Ärzte eine natürliche Geburt nicht mehr ab, sondern leiten ein oder nehmen einen Kaiserschnitt vor. Eine normale Geburt wäre in solchen Fällen für Mutter und Kind zu belastend und mit erhöhtem Risiko verbunden.

Steht dem Baby ausreichend Fruchtwasser zur Verfügung und sind die Herztöne unauffällig, kann man noch bis zum 10. bis 14. Tag abwarten, bis die Geburt eingeleitet werden muss.

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