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33. Schwangerschaftswoche (SSW)

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (13. Februar 2014)

Allgemeines

In der 33. Schwangerschaftswoche (SSW) ist das Baby etwa 44 Zentimeter lang und wiegt ungefähr 2.000 Gramm. Mit der 33. SSW beginnt der 9. Schwangerschaftsmonat. Ab jetzt erfolgen die Vorsorgeuntersuchungen alle zwei Wochen.

Bei den Vorsorgeuntersuchungen werden folgende Daten und Werte ermittelt:

  • Gewicht und Blutdruck der Mutter
  • Urinuntersuchung auf Eiweiß- und Zuckergehalt sowie auf Bakterien
  • Hämoglobingehalt, um möglichen Eisenmangel festzustellen
  • Lage des Babys per Tastuntersuchung
  • Stand der Gebärmutter
  • eventuell CTG (Kardiotokographie) um:
    • die Herztöne des Babys zu kontrollieren
    • eine mögliche Wehentätigkeit zu erkennen

Nach den Mutterschutzrichtlinien ist ein CTG in einer normal verlaufenden Schwangerschaft nicht zwingend erforderlich. Sicherheitshalber schreiben die meisten Frauenärzte aber im 3. Trimester während der Vorsorgeuntersuchungen routinemäßig ein CTG.

In der 33. SSW ist das Baby etwa 31 Wochen alt – der Unterschied zwischen Lebensalter und Schwangerschaftswoche kommt daher, dass die ersten zwei Schwangerschaftswochen lediglich der Berechnung dienen. Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate. Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Diese Rechnung hat sich bewährt, da sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt.

Die Mutter in der 33. SSW

Um die 33. Schwangerschaftswoche (SSW) beginnt das Kind, tiefer ins Becken der werdenden Mutter zu rutschen. Dadurch wird das Zwerchfell entlastet und das Atmen fällt wieder leichter. Stattdessen muss die Blase jetzt einen höheren Druck aushalten. Der Bauchumfang vieler Schwangerer nimmt von der 33. SSW bis zur Geburt noch einmal stark zu.

Jetzt können außerdem Wassereinlagerungen und Besenreiser oder Krampfadern zu den Schwangerschaftsbeschwerden hinzukommen. Legen Sie nun häufiger die Beine hoch. Kompressionsstrümpfe können gegen Krampfadern helfen. Akupunktur mildert oft die Beschwerden von Wassereinlagerungen.

Versuchen Sie unter keinen Umständen, Wassereinlagerungen auf eigene Faust zu bekämpfen. Entwässerungskuren, Obst- oder Reistage, entwässernde Tees oder andere Mittel sind nicht nur unnötig, sondern im Gegenteil gefährlich für die gesunde Entwicklung des Kindes.

Ab der 33. SSW kann es auch zum sogenannten Zeichnen kommen: Während der Schwangerschaft verschließt ein manchmal mit Blut vermischter Schleimpfropf den Muttermund und sorgt dafür, dass zum Beispiel Keime nicht in die Gebärmutter gelangen können. Dieser Schleimpfropf kann sich einige Wochen, Tage oder auch erst unmittelbar vor der Geburt durch Kontraktionen der Gebärmutter ablösen und verursacht als manchmal blutiger Ausfluss das Zeichnen. Wenn gleichzeitig regelmäßige und längere Wehen auftreten, kann das bereits die Geburt des Babys ankündigen und man sollte sich auf den Weg in die Klinik machen.

Aber nicht immer kündigt das Zeichnen die kurz bevorstehende Geburt an. Der Schleimpfropf kann sich auch schon einige Wochen vor der Entbindung durch Gebärmutterkontraktionen lösen. So bereitet sich der Muttermund schon ein wenig früher mit einer Dehnung auf die Passage des Babys vor.

Das Baby in der 33. SSW

In der 33. Schwangerschaftswoche (SSW) wiegt das Baby schon ungefähr 2.000 Gramm und kann eine Länge von etwa 44 Zentimetern aufweisen. Je näher die Geburt rückt, desto mehr Fettgewebe bildet sich unter der Haut des Kindes und lässt seine Körpertemperatur um bis zu ein Grad höher steigen als die der Mutter. Nach der Geburt dient das Fettgewebe als Wärmespeicher und Energielieferant: Die ersten Tage nach der Geburt trinken gestillte Neugeborene in der Regel nur wenig von der Vormilch, die zwar nur in kleinen Mengen gebildet wird, dafür aber sehr nahrhaft ist. Erst einige Tage nach der Geburt hat die Mutter den sogenannten Milcheinschuss. Ab dann steht dem Neugeborenen ausreichend "normale" Muttermilch zur Verfügung.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Neugeborene zunächst an Gewicht verlieren. Wichtig ist jedoch, dass sie das Geburtsgewicht etwa zwei Wochen nach der Geburt wieder erreicht haben.

Bei den meisten Jungen wandern nun die Hoden aus der Bauchhöhle in den Hodensack. In seltenen Fällen geschieht das erst nach der Geburt, was aber auch unbedenklich ist.

Sowohl Größe als auch Gewicht des Babys entwickeln sich mit fortschreitender Schwangerschaft immer individueller. Die genannten Werte können daher nur Durchschnittswerte sein. Wenn die Daten Ihres Kindes von diesen Werten abweichen, ist das kein Grund zur Besorgnis.

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