Schlafstörungen: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Mai 2014)

Von Schlafstörungen spricht man dann, wenn der Schlaf subjektiv oder objektiv

  • zu kurz oder zu lang ausfällt,
  • zu häufig unterbrochen wird
  • oder nicht erholsam ist

– wenn also Schlafdauer, Schlafzyklen oder Schlafstadien vom normalen Schlaf abweichen oder die Tagesbefindlichkeit des Betroffenen beeinträchtigt ist.

Chronische Schlafstörungen liegen vor, wenn der Betroffene pro Woche drei Nächte nicht richtig schlafen kann und dieser Zustand länger als einen Monat anhält.

Nach der ICSD-2 (International Classification of Sleep Disorders) werden Schlafstörungen folgendermaßen eingeteilt:

  • Insomnie (Einschlaf- und Durchschlafstörungen)
  • Hypersomnie (erhöhte Tagesschläfrigkeit)
  • schlafbezogene Atmungsstörungen (z.B. Schlafapnoe)
  • schlafbezogene Bewegungsstörungen (z.B. Restless-Legs-Syndrom)
  • Parasomnie (Verhaltensauffälligkeiten im Schlaf)
  • zirkadiane Rhythmusstörungen (Störungen im zeitlichen Ablauf des Schlaf-Wach-Rhythmus)

Die einzelnen Kategorien können weiter unterteilt werden in leichte, mittlere und schwere Schlafstörungen.