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UV-Strahlung (ultraviolette Strahlung)

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (17. Juni 2013)

Allgemeines

Die natürliche Quelle der UV-Strahlung (ultraviolette Strahlung, UV-Licht) ist die Sonne. Der Anteil der UV-Strahlung im Sonnenlicht ist zwar eher gering. Er reicht jedoch aus, um zu Sonnenbrand zu führen oder eine Sonnenallergie zu verursachen – zu viel Sonne sollte deshalb vermieden werden. In Maßen genossen, hat Sonnenlicht aber auch positive Effekte.

Wie viel UV-Strahlung die Erdoberfläche erreicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann stark variieren. So schwankt der UV-Strahlungsanteil zum Beispiel durch den Sonnenstand, der sich je nach Tages- und Jahreszeit ändert, aber auch durch die geographische Breite, auf der man sich befindet. Nicht nur im direkten Sonnenlicht ist man UV-Strahlung ausgesetzt, auch im Schatten oder bei bewölktem Himmel erreicht sie die Haut.

Unter UV-Strahlung versteht man einen bestimmten Bereich der optischen Strahlung, der für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Man teilt die UV-Strahlung in drei Formen ein:

  • UV-A-Strahlung,
  • UV-B-Strahlung und
  • UV-C-Strahlung.

UV-A, UV-B- und UV-C-Strahlung unterscheiden sich in ihrer Wellenlänge. UV-A-Strahlung hat den längsten Wellenlängenbereich, während UV-C-Strahlung den kürzesten Wellenlängenbereich hat. Je nach Wellenlänge dringen die UV-Strahlen unterschiedlich tief in die Haut ein.

BezeichnungWellenlänge in nmEindringtiefe in die Haut
UV-A-Strahlung 315-400 Dringt am tiefsten in die Haut: bis in die Lederhaut (Dermis).
UV-B-Strahlung 280-315Dringt nur bis in die Oberhaut (Epidermis).
UV-C-Strahlung 100-280 Dringt nicht in die Haut ein: Sie wird von der Oberfläche der Haut reflektiert.

UV-Strahlung hat positive und negative Effekte. So fördert sie zum Beispiel die Produktion von körpereigenem Vitamin D. Andererseits kann UV-Strahlung Augen und Haut schädigen und zu Bindehautentzündungen oder grauem Star und im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen. Die Haut versucht deshalb, sich vor zu viel UV-Strahlung zu schützen, indem sie ein Farbpigment produziert, das zu einer Bräunung der Haut führt: das Melanin.

UV-Strahlung kann die Haut bereits schädigen, noch ehe es zum Sonnenbrand kommt. Deshalb ist es wichtig, sich ausreichend zu schützen, zum Beispiel durch Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, Kleidung oder Kopfbedeckung. Die Augen lassen sich mithilfe einer Sonnenbrille (mit UV-Filter!) vor dem Sonnenlicht schützen.

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