Anzeige

Anzeige

Tiefenrausch

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (18. Juni 2010)

© Jupiterimages/Comstock Images

Ein Tiefenrausch ist ein rauschähnlicher Zustand, welcher beim Tauchen in größeren Tiefen auftreten kann. Sobald die Person wieder auftaucht, bilden sich die Symptome zurück – jedoch kann ein Tiefenrausch unter Wasser gefährlich werden, denn der Taucher verliert dabei die Selbsteinschätzung und wird euphorisch.

Ein Tiefenrausch kann schon ab einer Tiefe von 25 bis 30 Metern einsetzen. Ab wann der Tiefenrausch auftritt, hängt stark von dem jeweiligen Menschen, seiner Konstitution und natürlich von der Dauer des Aufenthalts in der jeweiligen Tiefe ab. Ab einer Tiefe von 70 Meter erlebt quasi jeder Taucher einen Tiefenrausch.

Ursache einen Tiefenrausch ist ein zu hoher Stickstoffpartialdruck. Die Luft, die man normalerweise einatmet, besteht zu etwa 78 Prozent aus Stickstoff (N2) und zu etwa 21 Prozent aus Sauerstoff (O2). Wenn der Druck mit zunehmender Wassertiefe höher wird, hat der Stickstoff auf den Körper eine narkotische Wirkung: Stickstoff gelangt über die Atemwege ins Gewebe. Anschließend blockiert er die Schnittstellen (Synapsen) der Nervenzellen, was eine narkotisierende Wirkung hat.

Anzeige

Anzeige

Glänzt Ihre Gesichtshaut?



Anzeige