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Kohlendioxyd-Vergiftung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. August 2007)

Allgemeines

Kohlendioxyd (CO2) ist ein farbloses, geruchloses und geschmackloses Gas, welches unter anderem bei Verbrennungsprozessen von Nahrungsmitteln im menschlichen Organismus entsteht. In der atmosphärischen Luft ist Kohlendioxyd nur zu etwa 0,03 Prozent vorhanden. Der Reiz zu atmen entsteht primär nicht durch Mangel an Sauerstoff, sondern durch einen Überschuss an CO2.

Eine Kohlendioxyd-Vergiftung kann beim Tauchen aus verschiedenen Gründen entstehen:

  • Unsachgemäßes Füllen der Tauchflaschen durch schlecht angesaugte Luft
  • Zu langes Tauchen mit einem Kreislaufgerät (Rebreather), sodass der CO2-Filter des Geräts überlastet wird
  • Rückatmung aus einem zu langen Schnorchel (Pendelatmung)
  • Zu flache Atmung und somit verminderte CO2-Abgabe
  • Ermüdung der Atemmuskulatur (Esoufflement) durch hohe Anstrengung unter erhöhtem Druck

Das Gehirn registriert eine zu hohe CO2-Konzentration und regt die Atemmuskulatur zu einer schnelleren, flachen Atmung an. Dies hat jedoch zur Folge, dass der Taucher noch weniger CO2 abatmet. Der Kohlendioxydgehalt im Blut steigt weiter an, sodass Vergiftungserscheinungen auftreten können. Ein erhöhter CO2-Gehalt im Blut (arterieller CO2-Partialdruck über 45 mmHg) wird auch als Hyperkapnie bezeichnet.

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