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Höhenkrankheit (Bergkrankheit)

Veröffentlicht von: Silke Wesemann (17. Juni 2010)

© Jupiterimages/iStockphoto

Die Höhenkrankheit (Bergkrankheit) entsteht, wenn der Körper sich nicht ausreichend an ungewohnte Höhenlagen anpassen kann – zum Beispiel durch einen zu schnellen Aufstieg in größere Höhen.

Druckverhältnisse in verschiedenen Höhen

Ursache der Höhenkrankheit ist vermutlich der in zunehmender Höhe abnehmende Druck und Sauerstoffgehalt der Luft – dadurch kann es zu einem Sauerstoffmangel im Körper kommen, von dem besonders die Lunge und das Gehirn betroffen sind. Die Höhenkrankheit ruft zunächst Symptome wie Leistungsverlust, Kopfschmerzen oder Schwindel hervor. Im weiteren Verlauf kommen Beschwerden wie Übelkeit, Pulsanstieg und Atemnot hinzu. In schweren Fällen sammelt sich Wasser in den kleinsten Einheiten des Lungengewebes – den Lungenbläschen – an (Höhenlungenödem) und das Gehirn kann anschwellen (Höhenhirnodem).

Die Höhenkrankheit kann in der Regel ab einer Höhe von etwa 2.500 bis 3.000 Meter auftreten. Begünstigende Faktoren für ihre Entstehung sind übertrieben schnelle Aufstiege, Überanstrengung, Alkoholkonsum, Flüssigkeitsmangel, Schlafmittel oder Infekte. Ob eine Höhenkrankheit auftritt oder nicht, ist wahrscheinlich von verschiedenen Faktoren abhängig – so zum Beispiel von der Geschwindigkeit des Aufstiegs oder der absoluten Höhe. Auch die körperliche Belastung spielt eine Rolle. Wer schon einmal höhenkrank war, bleibt weiterhin besonders anfällig für die Höhenkrankheit.

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