Hochwassergebiete

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (05. Juli 2013)

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Hochwasser ist einerseits ein natürlicher Vorgang, der wichtige ökologische Bedeutung hat. Jedoch kann Hochwasser auch große Schäden anrichten, wie zuletzt die Überschwemmungen in Deutschland im Mai und Juni August 2013 zeigten.

Hochwasser entsteht, wenn Regen- oder Schmelzwasser nur unzureichend versickern oder verdunsten kann. Dies kann unter anderem dazu führen, dass Abwasseranteile und Tierkadaver das Wasser verunreinigen. Daher birgt der Kontakt zu kontaminiertem Wasser, zum zurückbleibenden Schlamm, zu verunreinigten Lebensmitteln und besonders zu kontaminiertem Trinkwasser oft Infektionsrisiken, besonders in Bezug auf fäkal-oral übertragbare Krankheiten.

Mithilfe einiger grundlegender Vorsichtsmaßnahmen kann das Risiko für Infektionen durch Hochwasser jedoch reduziert werden. Dies wird unterstützt durch das Hochwasserschutzgesetz, das im Mai 2005 in Kraft getreten ist. Dieses regelt beispielsweise, dass Überschwemmungsgebiete deutlich ausgewiesen werden müssen, sodass die Bevölkerung vorbeugende Maßnahmen ergreifen kann. Im Fall einer Überschwemmung muss außerdem das Trinkwasser regelmäßig auf Verunreinigungen kontrolliert werden.


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