Nord- und Mitteleuropa

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (01. Dezember 2006)

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Zu Nord- und Mitteleuropa gehören die Länder Belarus (Weißrussland), Belgien, Dänemark (einschließlich der Färöer Inseln), Deutschland, Estland, Finnland, Großbritannien (einschließlich Channel Islands u. Isle of Man), Irland, Island, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Republik Moldawien, Russische Föderation, Schweden, Slowakische Republik, Tschechische Republik und Ukraine.

Der größte Teil Nord- und Mitteleuropas liegt in der gemäßigten Klimazone mit milden, relativ ausgeglichenen Temperaturen über das ganze Jahr, die auf Wärmetransporte durch Meeresströmungen und vorherrschende Westwinde zurückzuführen sind. An der atlantischen Küste ist die Regenmenge am höchsten, nach Osten hin wird sie geringer. Im Osten fällt die Hauptregenzeit auf den Sommer, im Westen sind die reichlich fallenden Niederschläge über das ganze Jahr verteilt, zeigen allerdings ein Maximum im Herbst oder Frühwinter. Im hohen Norden herrscht arktisches Klima mit niedrigen Temperaturen und großen Schwankungen der Lichtstrahlung (Polartag im Sommer und Polarnacht im Winter).

Im äußersten Norden erstreckt sich die arktische Tundra, die von Nordnorwegen ostwärts einen allmählich breiter werdenden Küstensaum am Nordpolarmeer umfasst. Die Tundra ist ein baumloses Gebiet mit Dauerfrostböden. Ihre Pflanzenwelt wird von immergrünen, kleinblättrigen Sträuchern, Gräsern, Moosen und Flechten bestimmt. Sie grenzt an die Nadelwaldzone, die sich über Norwegen, Schweden und Finnland erstreckt. Vorherrschende Bäume sind hier Kiefer und Fichte. Mitteleuropa wird von einer breiten Laubwaldzone mit z.B. Buche, Ahorn, Ulme und Linde bedeckt.


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