Australien und Neuseeland

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (01. Dezember 2006)

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Australien umfasst das australische Festland sowie Tasmanien, Furneaux Islands, Kings Island, Hunter Islands, die Torres Straight Inseln im Norden und die Inseln vor der australischen Westküste.

Der kleinste Kontinent der Erde liegt auf der Südhalbkugel beiderseits des südlichen Wendekreises. Er ist ein Land der Weite mit verhältnismäßig geringen Höhenunterschieden. Die Lage auf beiden Seiten des Wendekreises bedingt ein insgesamt trockenes Klima, das durch den jahreszeitlichen Wechsel von ausgeprägten Regen- und Trockenzeiten bestimmt wird.

Im wechselfeucht-tropischen Norden fallen die Niederschläge im Südsommer (Dezember bis März). Der Südosten und Südwesten erhalten ihre Niederschläge im Winter (Juni bis September). Im Landesinneren und im Nordwesten bleibt es ganzjährig trocken. In Australien kommt es häufig zu großen Dürren. Sie können mehrere Jahre andauern und gehen mit Hitzeperioden einher, bei denen über mehrere Wochen Temperaturen von über 40°C herrschen. Im Küstenbereich Nordostaustraliens sind tropische Regenwälder zu finden, die nach Süden in subtropische Regenwälder übergehen. West- und südwärts der Regenwaldgebiete dehnen sich Eukalyptuswälder aus. Das Binnenland wird von Savannen- und Halbwüsten eingenommen.

Neuseeland umfasst die Nord- und Südinsel sowie Stewart Island, die Chatham Islands, Campbell Island, die Kermadecinseln, die Antipodes Islands, die Bounty Islands, Auckland Islands, Snare Islands und Threekings Islands. Charakteristisch für die Nordinsel ist das vulkanische Hochland mit noch aktiven Vulkanen, Thermalquellen und Geysiren. An das zentrale Hochland grenzen im Westen und Süden Bergländer. Die Südinsel wird von den vergletscherten Gebirgsketten der Neuseeländischen Alpen durchzogen, die nach Süden in ein ausgedehntes Fjordland übergehen. Neuseeland liegt in den südlichen gemäßigten Breiten und hat ein hochozeanisches Klima. Die Niederschläge verteilen sich über das ganze Jahr mit einem Maximum auf der Nordinsel während des Winters. Charakteristisch sind die relativ geringen Temperaturschwankungen zwischen den Winter- und Sommermonaten. Vorherrschende Vegetation sind Grasfluren. Im Norden der Nordinsel herrschen immergrüne Lorbeer-Koniferen-Wälder vor, auf der Südinsel Scheinbuchen und baumförmige, bis zu 10 m hohe Farne.


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