Nordamerika

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (01. Dezember 2006)

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Zu Nordamerika gehören die Länder Bermuda, Grönland, Kanada, Saint-Pierre und Miquelon sowie die USA einschließlich Hawaii.

Nordamerika grenzt im Norden an das Nordpolarmeer und erstreckt sich nach Süden bis zur Südspitze Floridas. Der größte Teil Nordamerikas hat ausgeprägtes Kontinentalklima mit starken Niederschlägen an der Westküste der nördlichen USA und Kanadas, sich anschließenden ausgedehnten Trockengebieten und wieder zunehmenden Niederschlägen Richtung Osten. Im nördlichen Teil sind die Temperaturen kühl, im südlichen Teil eher warm mit großen jahreszeitlichen Schwankungen. Der äußerste Norden des Festlandes, der Kanadisch-Arktische Archipel und Grönland haben arktisches Klima mit nur zwei frostfreien Monaten im Jahr. Ein großer Teil dieses Gebietes ist Kältewüste. Der Südosten Nordamerikas steht dagegen unter dem Einfluss der tropischen Luftmassen des Golfs von Mexiko mit heißen Sommern, milden Wintern und ergiebigen Niederschlägen. Da eine westöstliche Gebirgsschranke fehlt, können polare Kaltluft nach Süden und subtropische Warmluft nach Norden vordringen. So treten verschiedene Wetterphänomene wie Blizzards, Tornados (besonders östlich der Rocky Mountains) und Hurrikans (Südosten der USA) auf.

Jenseits des Polarkreises wird der Norden Nordamerikas durch Tundra-Gebiete mit vor allem Flechten und Zwergsträuchern geprägt. Nach Süden schließt sich ein breiter Waldgürtel mit Misch- und Laubwäldern an. In den atlantischen Küstenebenen herrschen Laubwälder vor, die im Süden immergrün werden und mit Palmen vermischt sind. Im Landesinneren finden sich weite Grassteppen (Prärien).


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