Sub-Sahara Afrika

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (01. Dezember 2006)

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Zu Zentralafrika gehören die Länder Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Dschibuti, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kap Verde, Kenia, Komoren, Demokratische Republik Kongo, Liberia, Madagaskar, Malawi, Mali, Mauretanien, Mauritius, Mosambik, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, São Tomé und Prìncipe, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Somalia, Sudan, Vereinigte Republik Tansania, Togo, Tschad, Uganda und Zentralafrikanische Republik.

Zwar zählen alle Länder Zentralafrikas zu den Tropen, doch Vegetation und Klima sind sehr unterschiedlich. In der Zone rund um den Äquator (Guineabucht, nördliches Kongobecken) tritt Regen zu allen Jahreszeiten auf. Nördlich und südlich schließen sich Zonen mit zwei Regenzeiten um den höchsten Sonnenstand an, getrennt durch eine kurze Sommer- und eine lange Wintertrockenzeit. Am Rand der Tropen (Sudanzone, Sambesihochland) vereinigen sich beide Regenzeiten zu einer einzigen im Sommer, die mit wachsendem Abstand vom Äquator immer geringere Niederschlagsmengen bringt. Im Norden schließen sich die Trockengebiete der Sahara und im Süden die der Namib und Kalahari mit nur noch episodischen Niederschlägen an. Teile des ostafrikanischen Hochlands (Kenia) und die Somalihalbinsel sind Trockengebiete, in denen trotz ihrer äquatornahen Lage die tropischen Sommerregen weitgehend fehlen. Die trockensten Gebiete, die auch zu den heißesten der Erde gehören, liegen in der zentralen und östlichen Sahara und an der Küste des Roten Meeres. Die Westküste Afrikas ist durch den Einfluss kalter Meeresströmungen im Allgemeinen kühler als die Ostküste. Im Binnenland wird die Wärme durch die nächtliche Abkühlung gemildert und infolge größerer Trockenheit erträglicher.

Um den Äquator findet sich mit dem immergrünen tropischen Regenwald die üppigste Vegetationsform Afrikas. Nördlich und südlich schließen sich die halbimmergrünen Wälder an. Die Halbwüsten- und Wüstenvegetation der Sahara ist dürftig. Sie geht nach Süden hin in die Trocken- und Feuchtsavanne über. Charakteristisch sind hier Sukkulenten, Akazien und Wolfsmilchgewächse.


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