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Ozon

Veröffentlicht von: Silke Wesemann (17. Juni 2013)

Allgemeines

Ozon ist ein farbloses bis blaues Gas und eines der wichtigsten Spurengase in der Atmosphäre. Es entsteht durch UV-Strahlung aus Sauerstoff und kommt im Wesentlichen oberhalb von zehn Kilometern in der oberen Stratosphäre vor. Ein geringerer Teil entsteht aber auch in Bodennähe.

Die natürliche Ozonschicht in der Stratosphäre ist von großer Bedeutung für das Leben auf der Erde; sie bietet Schutz vor der schädlichen Ultraviolettstrahlung der Sonne.

Das bodennahe Ozon hingegen ist ein unerwünschtes Umweltgift, das zwar auch natürlich vorkommt, aber zusätzlich aus Sauerstoff und Luftverunreinigungen entsteht. Dabei fördern hohe Lufttemperaturen und starke Sonneneinstrahlung die Bildung von Ozon.

Anders als die Sauerstoffmoleküle in der Atemluft, die aus zwei Atomen bestehen (O2), setzt sich das Ozon (O3) aus drei Sauerstoffatomen zusammen und besitzt damit andere chemische und physikalische Eigenschaften als der atomare oder molekulare Sauerstoff.

Erhöhte Ozonwerte können beim Menschen die Atemwege reizen und Kopfschmerzen, Husten und Atembeschwerden auslösen. Auch gereizte Augen und Schleimhäute können auftreten, die vorrangig durch Begleitstoffe von Ozon entstehen. Im schlimmsten Fall kommt es durch hohe Ozonkonzentration zu Einschränkungen der Lungenfunktion und zu Lungenkrankheiten. Das Ausmaß der Beschwerden richtet sich danach, wie lange man sich in ozonbelasteter Luft aufhält.

Mit hohen Ozonwerten ist vor allem von Mai bis September zu rechnen. Sie entstehen, wenn Vorläuferstoffe, eine intensive Sonneneinstrahlung und eine mehrere Tage anhaltende Schönwetterperiode zusammentreffen: Dann wird Ozon in den unteren Luftschichten gespeichert. Die höchsten Ozonwerte werden zwischen 14 und 17 Uhr am Nachmittag erreicht.

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