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Stand: 21. April 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Der Verhütungsring ist eine hormonelle Verhütungsmethode. Er bietet eine Alternative zu anderen Verhütungsmethoden, die auf Hormonen basieren, wie zum Beispiel der Antibabypille oder der Dreimonatsspritze.
Der Verhütungsring besteht aus flexiblem Material und kann von der Frau einmal im Monat selbst in die Scheide (Vagina) eingeführt werden. Während der folgenden drei Wochen verbleibt der Ring in der Scheide und schützt vor einer Schwangerschaft, indem er fortwährend Hormone abgibt und den Eisprung und dadurch die fruchtbaren Tage verhindert. Nach diesen drei Wochen wird der Verhütungsring entfernt. Es folgt eine einwöchige, ringfreie Pause, in der es zur Regelblutung kommt. Der Empfängnisschutz bleibt auch während dieser Woche erhalten. Danach kann die Frau den nächsten Verhütungsring einsetzen.
Einen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten kann der Verhütungsring jedoch ebenso wenig bieten wie andere hormonelle Verhütungsmethoden. Hierfür sollten zusätzlich Kondome oder das Frauenkondom verwendet werden.

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