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Verhütungsring

Wirkungsweise

Stand: 21. April 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Der Verhütungsring wirkt prinzipiell wie die Antibabypille. Pro Tag setzt der eingesetzte Verhütungsring eine bestimmte Menge an Östrogen (in Form von Ethinylestradiol) und Gestagen (in Form von Etonogestrel) frei. Über die Scheidenwand gelangen diese beiden Hormone in den Blutkreislauf.

Die Freisetzung der Hormone Ethinylestradiol und Etonogestrel aus dem Verhütungsring verhindert zum einen den Eisprung. Zusätzlich machen die Hormone den natürlichen Schleim im Gebärmutterhals zäh. Den Spermien wird der Weg in die Gebärmutter so erschwert. Die Hormone beeinflussen außerdem die Gebärmutterschleimhaut und verhindern, dass eine befruchtete Eizelle sich dort einnisten kann.

Weil der Verhütungsring die Hormone gleichmäßig freisetzt, entstehen keine täglichen Hormonschwankungen. Dies hat den Vorteil, dass der Verhütungsring gut verträglich ist. Er kann, wie die Kombinationspille, Menstruationsbeschwerden lindern. Seine Wirksamkeit bleibt auch bei Erbrechen oder Durchfall gewährleistet.

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