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Verhütungspflaster

Wirkungsweise

Stand: 21. April 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Das Verhütungspflaster (auch: Transdermales Pflaster) ist ein transdermales therapeutisches System (TTS), das heißt die Wirkstoffe werden in regelmäßigen Abständen über die Haut direkt in die Blutbahn abgegeben. Dadurch ist garantiert, dass Magen-Darm-Störungen wie Erbrechen und Durchfall die Wirksamkeit des Verhütungspflasters nicht herabsetzen.

Es enthält ein Gemisch aus Gestagen und einem Östrogen: pro Pflaster 6 Milligramm (mg) Norelgestromin (Gestagen) und 600 Mikrokramm (µg) Ethinylestradiol (Östrogen). Aus dem Pflaster werden täglich 150 Mikrogramm Norelgestromin und 20 Mikrogramm Ethinylestradiol abgegeben. Der Wirkmechanismus entspricht dem einer Ein-Phasen-Pille: In erster Linie wird der Eisprung verhindert und außerdem die Einnistung der Eizelle gehemmt. Zusätzlich wird durch eine Verdickung des Zervixschleims das Eindringen der Spermien erschwert.

Bei Frauen mit einem höheren Körpergewicht von über 90 Kilogramm, ist die Wirksamkeit des Verhütungspflasters unter Umständen herabgesetzt.

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