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Spirale (Intrauterinpessar, IUP)

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Rund um die Verhütung

(Stand: 22. Mai 2009)

Allgemeines

Die Spirale (Intrauterinpessar, IUP) erhielt ihren Namen, weil die ersten Intrauterinpessare die Form einer Spirale hatten. Unter dem umgangsprachlichen Begriff Spirale versteht man in der Regel die Kupferspirale. Die heute verwendeten Spiralen sind circa drei bis vier Zentimeter lang, bestehen meist aus einem kleinen T-förmigen Plastikkörper, dessen senkrechter Verlauf mit einem Kupferdraht umwickelt ist.

Am unteren Teil der Spirale befindet sich ein dünnes Fädchen, mit dessen Hilfe man den Sitz kontrollieren kann und der zum späteren Entfernen der Spirale dient. Die gebräuchlichsten Modelle sind das Multiload- und das Kupfer-T-Pessar. Unter der Bezeichnung Hormonspirale (Intrauterinsystem, IUS) versteht man hingegen eine Spirale mit integrierten Hormonen.

Spirale
Sitz der Multiload und Kupfer-T-Spirale in der Gebärmutter

Die Spirale wird im Allgemeinen vom Gynäkologen während der Menstruation eingesetzt, da der Muttermund in dieser Zeit leicht geöffnet ist und somit das Einführen erleichtert. Eine anschließende Ultraschalluntersuchung nach der folgenden Regelblutung kontrolliert den sicheren Sitz des Intrauterinpessars. Spiralen können dann im Allgemeinen je nach Verträglichkeit drei bis fünf Jahre in der Gebärmutter verbleiben.

Weiterlesen: Spirale (Intrauterinpessar, IUP): Wirkungsweise

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