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Die Pille

Kombinationspräparate

Stand: 23. April 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Hauptwirkungsweise

Kombinationspräparate beinhalten eine Kombination aus zwei verschiedenen Hormonen, nämlich einem Östrogen und einem Gestagen. Kombinationspräparate verhindern, dass das Gehirn ein spezielles Hormon bildet, nämlich das Gonadotropin. Gonadotropin bewirkt normalerweise den Eisprung. Wird es nicht produziert, bleibt der monatliche Eisprung aus und es fehlt damit die zur Befruchtung notwendige Eizelle. Eine Schwangerschaft ist daher nicht möglich. Die Wirkung beruht dabei in erster Linie auf dem Gestagenanteil der Pille.

Das Gestagen wirkt empfängnisverhütend, indem es:

  • den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut verändert und es einer befruchteten Eizelle erschwert, sich einzunisten.
  • die Beschaffenheit des Schleims im Gebärmutterhals verändert. Auf diese Weise wird der Eintritt von Spermien in die Gebärmutter be- bzw. verhindert.
  • den Transport der Eizelle im Eileiter behindert. Dies erschwert ebenfalls eine mögliche Befruchtung.

Das Östrogen wirkt zusätzlich auf andere Weise schwangerschaftsverhütend. Es beeinträchtigt vor allem das Heranreifen einer Eizelle und dadurch den Eisprung. Außerdem ist das Östrogen unverzichtbar für die Zyklusstabilität, das heißt für regelmäßige Monatsblutungen und das Ausbleiben von Zwischenblutungen.

Zu den Kombinationspräparaten gehören:

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